ich💸☁️iel

2 years ago by EherVielleicht to c/ich_iel

django 38 points 2 years ago

Vor allen Dingen die Leute, die sehr viel Geld verdienen, sollten mehr arbeiten, da lohnt sich das wenigstens. Deren Arbeit ist schließlich viel wertvoller.

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HairyHarry 29 points 2 years ago

Finde ich gut, dass man diesem armen Mann mal so eine Platform gibt, um seine Ideen und Wünsche in die Öffentlichkeit zu tragen.

Im genauen proportionalen Verhältnis sollte man dann auch alle anderen Gesellschaftsgruppen regelmäßig zu diesen Themen das entsprechende Sprachrohr geben.

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superkret 28 points 2 years ago

Die Arbeitgeberkaste versteht einfach nicht, dass Menschen keine Maschinen oder Zahlen sind. Wenn man Feiertage abschafft und die Tagesarbeitszeit auf 10 Stunden erhöht, wird die sinnvoll geleistete Arbeit ziemlich sicher abnehmen.

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kaenguru 20 points 2 years ago

Arbeitgeber

Eigentlich ist der sogenannte Arbeitgeber der Arbeitnehmer und der sogenannte Arbeitnehmer der Arbeitgeber.

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Zacryon 7 points 2 years ago

Menschen sind bei einem 8 Stunden Arbeitstag eh nur 3 bis 5 Stunden wirklich leistungsfähig und produktiv.
https://www.wired.com/...
(Es gibt noch mehr und bessere Quellen als das.)

Eine Arbeitszeit von mehr als 40 Stunden pro Woche geht mit erhöhten Fällen von Herzerkrankungen wie auch Schlaganfällen einher. Obendrein mentale Erkrankungen, neurologischer wie auch psychologischer Natur etc..
https://www.who.int/...

https://www.sciencedirect.com/...

(Auch hierzu gibt's mehr Quellen.)

Also in anderen Worten: Der Munich Re Typ labert verquirlte Scheiße und wenn wir das so umsetzen würden, würden viele ihr späteres Rentenalter gar nicht erst erleben.

Menschen sind keine Maschinen und es geht mir so sehr auf den Sack, wie krank man da von Seiten treibender kaptalistischer Kräfte, wie Unternehmen, Politikern, teils sogar Kollegen gesehen wird.

Ficke diesen Scheiß und diesen inhumanen Kapitalismus!

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Flipper 4 points 2 years ago

würden viele ihr späteres Rentenalter gar nicht erst erleben.

Direkt das Rentenproblem gelöst. Perfekt.

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LowleeKun 28 points 2 years ago

Leute die sich ihre Taschen mit der Arbeit anderer füllen sollten weniger Aufmerksamkeit einfordern. Das Lohnniveau ist beschissen, die meisten Jobs Bullshit und die Zukunftsprognosen tun ihr übriges. Persönlich kann ich mich freuen das es für mich gut aussieht an den meisten Fronten. Deswegen stell ich mich aber noch lange nicht irgendwo mit einem Sprachrohr hin und posaune Scheiße hinaus.

Die meisten haben keine Lust mehr einem Gott (Wirtschaft) zu dienen, wenn dieser ihnen nichts zurück gibt. Immer höhere Gewinne müssen jedes Jahr her, aber was haben diejenigen davon, die diese erwirtschaften? Nichts, seidenn sie sind zufällig Großaktionäre oder im Vorstand. Das können aber per Definition nur ein paar wenige sein. Wenn das "internationale mithalten" nichts abwirft, dann geht es den Leuten am Arsch vorbei.

Zl;ng: Fresse halten!

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Tiptopit 7 points 2 years ago

Hey, wenn du hart und lange genug arbeitest, kannst du auch Großaktionär werden!

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Klingenrenner 8 points 2 years ago

Eben, einfach Mal an den Schnürsenkeln hochziehen!

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LowleeKun 4 points 2 years ago

Ich bin hart, beim arbeiten. Oh, darum ging es nicht oder?

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Roflmasterbigpimp 12 points 2 years ago

Warum Spülen wir diesen Klumpen Scheiße nicht einfach im Klo runter? Dieses widerliche Arschloch. Ich kann verstehen warum andere Menschen sich wünschen das dieser Mann einfach lebendig gepökelt wird, nicht das ich so etwas jemals tun würde. 🥸

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EherVielleicht 10 points 2 years ago

736,3013698630 in der Stunde....

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connaisseur 10 points 2 years ago

122,7168949772€ für zehn Minuten Kacken! 💩

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federalreverse 4 points 2 years ago

Aber als 10xer muss man der Effizienz wegen in 1 Minute kacken.

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aaaaaaaaargh -3 points 2 years ago

Es gibt eine gewisse stützende Faktenlage hinter dem Schwachsinn, den dieser Mann verzapft. Ja, Arbeitnehmer in Deutschland haben es sich in den letzten 50 Jahren echt bequem gemacht und das Sozialsystem ließ einen weich fallen. Kündigungsschutz finde ich in dem Maße, wie wir ihn haben, persönlich auch überprüfbar.

Aber das ist nicht die gleiche Generation, an die jetzt solche Forderungen gerichtet werden. Die Leute heute haben echt schon genug Probleme. Auch, wenn ich total dafür wäre, dass viel mehr Menschen mutig sind und den Schritt in die Selbstständigkeit wagen (sowas haben uns Lobbyvereine wie z.B. die CDU ja effizient schlechtgemacht), es geht nicht um lange Arbeitszeiten und späte Rente. Es geht darum, eine neue und gesunde Einstellung zu seinem eigenen Schaffen zu entwickeln, wo man sich nicht kaputtbuckelt, sondern auch etwas Leidenschaft für seine Tätigkeit entwickelt. Arbeit sollte kein Antagonist zum Leben sein, sowas finde ich total selbstzerstörerisch. Und ja, ich weiß, dass es Berufe gibt, die eben nicht sehr viel Leidenschaft erfordern, aber komischerweise treffe ich genau die meisten Leute, die das beste für sich selbst aus ihrem Job rausholen anstatt nur von Wochenende zu Wochenende oder Urlaub zu Urlaub zu leben.

Ich nehme mal vorweg an, dass ich damit sicher nicht viel Zuspruch erhalte, aber man kann ja auch mal eine unpopuläre Meinung von etwas haben und ich brauche eh mal ein paar Minuspunkte auf meinem quasi perfekt glänzenden feddit.org-Konto!

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Mrs_deWinter 27 points 2 years ago

Arbeitnehmer in Deutschland haben es sich in den letzten 50 Jahren echt bequem gemacht und das Sozialsystem ließ einen weich fallen.

Dieses Sozialsystems ist aber auch extrem wichtig, um Arbeitnehmer:innen vor Ausbeutung zu schützen. Wenn die Alternative zum Arbeiten existenzbedrohend ist, kann mein Betrieb von mir so gut wie alles fordern - irgendwann kann ich auch zur größten Schikane nicht mehr Nein sagen, wenn ich dann Gefahr laufe, zu verhungern. Unser Sozialsystem ist auf die Masse gesehen vor allem ein Schutz für die Arbeitenden.

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kaenguru 5 points 2 years ago

Arbeitnehmer

Der Arbeitnehmer gibt seine Arbeit dem Arbeitgeber und der Arbeitgeber nimmt die Arbeit des Arbeitnehmers und verwertet diese zu seinem Gewinn.

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aaaaaaaaargh 0 points 2 years ago

Das ist richtig. Aber es hemmt auch Selbstständigkeit, genauso wie unser überkompliziertes Steuersystem. Ich sehe da irgendwie beide Seiten. Ich wünsche mir mehr Selbstständigkeit deshalb, weil mich die Observation dieser seltsamen deutschen Massenparalyse bezüglich der selbstauferlegten Loyalität zum Arbeitgeber wahnsinnig macht. Ich glaube wirklich, das macht krank und deswegen bin ich hier für ein Umdenken.

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Mrs_deWinter 7 points 2 years ago

dieser seltsamen deutschen Massenparalyse bezüglich der selbstauferlegten Loyalität zum Arbeitgeber (...) Ich glaube wirklich, das macht krank

Da bin ich völlig bei dir. So wie ich das erlebe geht die Loyalität aber tatsächlich oft mit Existenzangst einher. Da gibt es so eine tief verwurzelte Grundüberzeugung, dass es gar keine Alternative dazu gibt, sich dem zu beugen, was die Vorgesetzten fordern - eine ganz routinierte, angewöhnte Loyalität, genau wie du schreibst.

Ich glaube aber für ein Umdenken ist die Existenz einer solchen Alternative erstmal Grundvoraussetzung, und das bedeutet dann eben doch wieder Sozialsystem. Ohne ein solches wäre auch die Selbstständigkeit kein Ausweg. Ausbeuten kann man sich auch prima selbst, vor allem wenn die Alternative Obdachlosigkeit, sozialer Abstieg und die Bedrohung der eigenen Gesundheit bedeutet.

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kaenguru 3 points 2 years ago

Arbeitgeber

Eigentlich ist der sogenannte Arbeitgeber der Arbeitnehmer und der sogenannte Arbeitnehmer der Arbeitgeber.

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aaaaaaaaargh 1 point 2 years ago

Ich bin ganz deiner Meinung. Ich will ja auch nicht das Sozialsystem abschaffen, das halte ich für eine bedeutende Errungenschaft unserer Gesellschaft. Aber konkret auf den Kündigungsschutz bezogen meine ich es so: der aktuelle Kündigungsschutz ist stark zu Gunsten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Das ist natürlich gut, solange wir über große, gesichtslose Konzerne sprechen, für die einzelne Mitarbeiter austauschbar und individuell uninteressant sind.

Es lähmt nur leider auf der anderen Seite kleine Betriebe, die effiziente und gut aufeinander abgestimmte Teams brauchen. Deren ganze Existenz beruht oft auf der Eingespieltheit und langjährigen gemeinsamen Erfahrung. Es liegt also gar nicht im Interesse des Arbeitgebers, hier Kündigungen auszusprechen (begünstigt ja auch negative Dynamik). Aber gleichzeitig sprechen wir hier eben auch nur von kleinen Arbeitgebern, die unter 50 Mitarbeiter beschäftigen. Ich finde da braucht es andere Regelungen, nicht nur bezogen auf Sozialsysteme oder ähnliches. Wenn nämlich kleine Unternehmen reihenweise das Handtuch schmeißen müssen, weil sie den immer wachsenden Anforderungen an Bürokratie und Hemmnissen nicht mehr gewachsen sind, dann entsteht doch eben gerade dadurch ein riesiges Potential für Existenzverlust.

Ich weiß nicht genau, wo man diese Grenze jetzt ziehen sollte. Ich möchte aber, dass Modelle, wo die Geschäftsführung sich als gleichberechtigten Teil der Belegschaft versteht, noch eine Zukunft haben. Das sehe ich auch als einzige Chance, wie man hierzulande überhaupt noch Innovation fördern könnte. Das Geld immer BMW und VW in den Rachen zu schmeißen, funktioniert doch ganz offensichtlich spätestens mit dem Abdanken der Boomer nicht mehr.

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kaenguru 4 points 2 years ago

Arbeitgeber

Eigentlich ist der sogenannte Arbeitgeber der Arbeitnehmer und der sogenannte Arbeitnehmer der Arbeitgeber.

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aaaaaaaaargh 5 points 2 years ago

Kann es sein, dass du heute ein paar Schnapspralinen zu viel hattest?

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killingspark 4 points 2 years ago

Mir ist nicht ganz klar geworden wie du den Zusammenhang zwischen Loyalität zum Arbeitgeber und Kündigungsschutz/Sozialsystem herstellst.

Meiner Ansicht nach erlaubt gerade ein guter Kündigungsschutz (und auch das Sozialsystem) erst eine gewissen Unloyalität, da dich der Arbeitgeber sonst zur Loyalität zwingen kann.

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kaenguru 1 point 2 years ago

Arbeitgeber

Eigentlich ist der sogenannte Arbeitgeber der Arbeitnehmer und der sogenannte Arbeitnehmer der Arbeitgeber.

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TheBrideWoreCrimson 25 points 2 years ago

Der Zwang zum steigenden BSP macht Druck aufs Sozialgefüge, und ganz besonders in den letzten 50 Jahren:

  • viel mehr Frauen müssen arbeiten
  • Familien müssen schrumpfen (Kinder arbeiten nicht, benötigen aber Ressourcen)
  • Immigration muss steigen (Verlagerung der teuren Ausbildung ins Ausland; Import von genüg- und folgsameren AN)

Die Antwort der AG auf die sozialen Verwerfungen ist, wie vorhersehbar, sie zu einem Problem der persönlichen Ethik zu machen. Reißt euch mal mehr am Riemen, dann können wir es morgen wieder mit China aufnehmen. Nee, der Zug ist abgefahren. Wenning paradiert seine geistige Eindimensionalität und sonst nichts mit seinen vorgestrigen Rezepten. Die richtigen Antworten wären, für den Anfang:

  • verweise das überfressene mittlere Management in seine Schranken
  • stampfe Bullshit-Jobs ein
  • führe zum Ausgleich flächendeckend die 32-Stunden-Woche ein
  • und wenn die Motivation dann immer noch steigerbar sein sollte, dann wandle deinen Betrieb in eine Coop um.
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aaaaaaaaargh 0 points 2 years ago

Ich stimme dir in fast jedem Wort zu und wünschte, das wäre die Realität.

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kaenguru 8 points 2 years ago

Arbeitnehmer

Der Arbeitnehmer gibt seine Arbeit dem Arbeitgeber und der Arbeitgeber nimmt die Arbeit des Arbeitnehmers und verwertet diese zu seinem Gewinn.

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aaaaaaaaargh 4 points 2 years ago

Und ich dachte bislang du kannst nur Währungen umrechnen.

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federalreverse 6 points 2 years ago

Nimmt auch gern Prapsschnalinen zur Belohnung.

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kaenguru 8 points 2 years ago

Prapsschnalinen

Falls du dir damit auf niederträchtige Weise mein Wohlwollen erschleichen wolltest - es ist dir gelungen.

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Mrs_deWinter 1 point 2 years ago
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kaenguru 1 point 2 years ago

Arbeitnehmer

Der Arbeitnehmer gibt seine Arbeit dem Arbeitgeber und der Arbeitgeber nimmt die Arbeit des Arbeitnehmers und verwertet diese zu seinem Gewinn.

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Saledovil 3 points 2 years ago

Naja, du schafelst halt und sagst nichts von Belangen. Brauchst dich nicht wundern, wenn die Leute deinen Bloedsinn nicht lesen wollen.

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aaaaaaaaargh -1 points 2 years ago

Tun ja viele und ist okay, wenn man nicht einverstanden ist. Schwach ist, wenn man nur von schwafeln schwafelt und grundlos beleidigend wird, findest du nicht auch?

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ich_iel
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