Eine Atlantikinsel Sable vor Kanada ist das größte Paarungsgebiet der Meeressäuger. Seit vielen Jahren werden dort massakrierte Jungtiere gefunden – nun kennt man die Schuldigen
Grausame Erklärung für hunderte tote Kegelrobben gefunden
5 months ago by MorningLightMountain to c/tierwelt
Eine Atlantikinsel Sable vor Kanada ist das größte Paarungsgebiet der Meeressäuger. Seit vielen Jahren werden dort massakrierte Jungtiere gefunden – nun kennt man die Schuldigen
Andere Robbenbullen
Bereits in den 1980er-Jahren dokumentierten Forscher erstmals die charakteristischen "Korkenzieherverletzungen". Dennoch fehlten über Jahrzehnte direkte Beobachtungen. Über Jahrzehnte rätselten Forschende über die Ursache dieser tödlichen Wunden, die meist im Bereich des Mauls beginnen und sich bis zur Brust ziehen. Das Gewebe ist teilweise bis auf den Knochen freigelegt, während große Teile des restlichen Körpers unversehrt bleiben.
Bereits 2016 berichteten Forschende in Schottland von einem einzelnen Kegelrobbenbullen, der mehrere Jungtiere getötet und Teile ihres Blubbers gefressen hatte. Die dabei entstandenen Verletzungen ähnelten stark jenen auf Sable Island. [..]
Erst 2024 machte die Meeresökologin Izzy Langley von der schottischen University of St. Andrews die entscheidende Beobachtung. [..] Dabei beobachtete sie zufällig einen ausgewachsenen Robbenbullen, der ein Jungtier attackierte.
Dieser dokumentierte Vorfall veränderte den Blick auf die rätselhaften Todesfälle grundlegend. Gemeinsam mit Kollegen begann Langley daraufhin, die Strände der Insel systematisch abzusuchen. Zweimal pro Woche fuhren die Forscher mit Quads über die Dünen und untersuchten jedes tote Jungtier mit den typischen Spiralverletzungen. Die Ergebnisse ließen keine Zweifel mehr offen: Im Fettgewebe fanden sich tiefe Bissspuren großer Eckzähne sowie Kratzspuren von Flossen. Die Verletzungen passten exakt zu Angriffen durch erwachsene Kegelrobben.
Ist ja wie bei den Gorillas. Die Bedrohung durch menschliche Aktivitäten hat ihre Populationen schon stark dezimiert, und dann können die auch nicht aufhören, ihre Jungtiere zu töten. Ein guter Beweis dafür, dass evolutionär angeborenes Verhalten nicht immer dem Fortbestand der Spezies dient.
Ein guter Beweis dafür, dass evolutionär angeborenes Verhalten nicht immer dem Fortbestand der Spezies dient.
Es könnte an Stress durch Nahrungsknappheit gekoppelt sein. D.h. es könnte Massensterben verhindern indem Überbevölkerung verhindert wird. Das vermute ich allerdings nur.
Grausame Erklärung für tausende tote Schweine bei Tönnjes gefunden
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Es sind Kegelrobbenbullen
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