Milchprodukte könnten spürbar teurer werden
19 days ago by D_a_X to c/lebensmittel
Irgendwie wild, dass klimaschädliche Milchprodukte jetzt durch den Klimawandel teurer werden. Man könnte fast meinen, wir hätten eine ernstzunehmende Treibhausgas-Steuer, aber nein, es passiert einfach nur, weil die Weltwirtschaft kollabiert.
Schon ein Träumchen, wie reibungslos das mit der unsichtbaren Hand des Marktes immer funktioniert.
Die unsichtbare Faust des Marktes.
Erste Anzeichen für eine Wende gab es zuletzt bereits bei Butter: Nach einem starken Preisverfall Ende 2025, der Butter zeitweise unter die Marke von einem Euro pro 250-Gramm-Päckchen gedrückt und Bauernverbände zu Protesten veranlasst hatte, zog der Preis wieder an.
Vor zwei Wochen gab es Butter bei Kaufland im Angebot für 88 Cent pro 250g. Das war nach meiner Beobachtung das Allzeit-Tief. Kaufland verkauft inzwischen Butter auch in 500g Verpackungen. Es deutet alles darauf hin, dass Butter losgekoppelt vom Milchpreis, als Abfallprodukt des Proteinhypes, verkauft wird. Das wird sich in Zukunft kaum ändern. Es kann nur sein, dass pünktlich zur umsatzreichen Backsaison die Supermärkte ihre Buttermarge (wieder) hoch drehen.
Eigentlich völlig verständlich: Dürre in D-land führt zu weniger Milch.
Und die Umstände werden ja nicht besser werden, erstmal.
Es ist völlig richtig dass resourcenintensive Lebensmittel teurer werden.
Nur schade dass dafür erstmal das Weltklima kollabieren muss.
Mal aus Interesse: wo liegt der Preis pro Liter Frischmilch in D-land? Hier in Finnland schon lange ~0,95€/l - Hafermilch ab 1,20€/l. Mindestpreise sind das natürlich.
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Solange die veganen Alternativen im Preis nicht mitziehen, haben sie eine Chance, Marktanteile zu ergattern.
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