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FedditNutzer

@feddit.org

FedditNutzer 36 points 2 years ago

Damit die Zahlen der Verteilung mal prominenter herausgestellt werden und nicht im Artikel untergehen: laut Max-Planck-Gesellschafft haben die Reichsten 10% in Deutschland 60,9% des Gesamtvermögens und nur 2,5% sind bei den Unteren 50% zu finden.

Quelle: https://www.mpg.de/...

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FedditNutzer 30 points a year ago

Ich empfehle jedem den Abstract vom Paper selbst zu lesen. Da steht mit weniger Text mehr Information als im ganzen Tagesschau-Artikel.

Zum Glück war der Link im Artikel vorhanden: https://www.sciencedirect.com/...

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FedditNutzer 30 points a year ago

Man kann gerne darüber diskutieren, ob es überall möglich sein sollte mit der Karte zu bezahlen, aber hier scheint jemand einfach nur seine schlechte Laune von der Seele schreiben zu wollen.

Ich glaube, hinter der Obsession des Barzahlens verbirgt sich eine Ideologie: Bargeld steht für etwas, das angeblich verloren geht: das Echte. Lol. Billige Kupfermünzen. Dreckiges Papier

Dieser Satz disqualifiziert für mich den Rest vom Kommentar.

Da scheint sich jemand keine ernsthafte Frage gestellt zu haben welche Vorteile Bargeld für viele ebenfalls haben könnte. Für mich z.B. Datenschutz und Privatsspähre. Und meines Wissens nach haben die meisten Menschen einfach einen besseren Überblick über ihre Ausgaben mit Bargeld.

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FedditNutzer 25 points a year ago

Der Familie Berlusconi werden enge Verbindungen zum europäischen Rechtspopulismus und gute Kontakte zum russischen Präsidenten Wladimir Putin nachgesagt. MFE hat entsprechende Darstellungen stets zurückgewiesen und versichert, man werde die inhaltliche Unabhängigkeit der Sender respektieren.

"Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen"

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FedditNutzer 25 points 2 years ago

Die Antwort aus dem Artikel: Deregulierung und profit-orientierte Investoren ran lassen.

Es wird selbst im Artikel schnell klar auf wessen Kosten das Ganze gehen wird:

Wissenschaftliche Studien hätten gezeigt, dass Mietpreisbremse und Kappungsgrenze die privaten Investitionsanreize in Wohnraum verringern, schreibt Frau Grimm.

Haben diese Studien auch geschaut was die Alternative für die Mietpreise bedeutet? Ich befürchte dass es nichts Gutes ist.

Da ist eine lange Liste von Vorschriften, die das Bauen und dann eben das Mieten stark verteuern. Ich nenne lediglich Stichworte: Stellplätze für Autos und Fahrräder, Barrierefreiheit im ganzen Haus, Aufzugpflicht, Brandschutz, Energie- und Umweltauflagen, hohe Makler-, Anwalts- und Notargebühren.

Es gibt genügend andere Regularien, aber abgesehen von vielleicht den Gebühren und Autostellplätzen in der Stadt, sollten die genannten nicht gestrichen werden.

Die anderen – Union und FDP – schlagen eine Angebotspolitik vor, die Regulierungen abbaut, Preisinterventionen und Subventionen meidet und stattdessen Investitionsanreize verstärkt. Man sollte der letztgenannten Alternative eine Chance geben. Und beten, dass Union und FDP nicht schon mitten im Wahlkampf der Schneid zur „Wende“ wieder verlässt.

Man sollte dafür auch gute Argumente bringen. Mehr Wohnungen helfen den Menschen nicht, wenn sie nicht mehr bezahlbar sind...

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FedditNutzer 23 points 2 years ago

Das Thema wurde vor ein paar Tagen auch in WDR5 Quarks angeschnitten. Widersprüche auf den Plattformen führen eher zur Verfestigung der Gegenposition, auch wenn gute Argumente geliefert werden.

https://www1.wdr.de/...

Entsprechende Frage & Antwort bei 48:15, zugehöriges Thema Faktenchecks bei Social Media startet bei 44:00

(Kommentar habe ich von mir selbst kopiert, zu gleichem Artikel an anderer Stelle)

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FedditNutzer 19 points a year ago

Außerdem ist [das deutsche Unternehmen] an Pipelines beteiligt, die durch die Bundeswehr genutzt werden.

Ich sehe kein Szenario in dem das und der Besitz der Öltanks Nachteilhaft für uns ausgenutzt werden könnte. /s

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FedditNutzer 15 points 2 years ago

Da der Titel für mich impliziert dass die Berichterstatterin die Kriminalisierung gut findet (was nicht der Fall ist), hier ein Ausschnit aus dem Fazit, dem ich nur zustimmen kann:

We note that section 129 is primarily used to target organised criminal groups seeking to enrich themselves through illegal acts, or who pose a threat to the public, and underline our fear that in this case it appears to be being misused to sanction acts of civil disobedience. [...] we underline our strong concern that such a serious charge has been brought against members of the group, the acts of which are non-violent, carried out publicly, appear to pose no threat to the public, and are motivated solely by legitimate, well-founded concerns about climate change and its impact on human rights

"Öffentlicher Brief über Kriminalisierung" wäre mMn etwas passender ;)

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FedditNutzer 15 points a year ago

Ich habe dann eine Anfrage gekriegt von der Deutschen Bank, und sollte für ihre Mitarbeiterzeitschrift zwei Beiträge schreiben, einen zu den Aufstiegschancen. Darin aber sollte ich nicht schreiben, dass die Top-Positionen zu 80 Prozent von Sprösslingen der oberen drei Prozent besetzt würden. Das Argument: Der Artikel würde sich schon mit ihren Eindrücken decken. Aber das könne man so nicht veröffentlichen, weil es den Leuten den Anreiz nehme, sich anzustrengen.

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FedditNutzer 15 points a year ago

In Deutschland bezogen zuletzt insgesamt rund 5,5 Millionen Menschen Bürgergeld. Angesichts der scharfen Debatte überraschen die geringen Fallzahlen solcher Verdachtsfälle „bandenmäßigen Leistungsmissbrauchs“. Bis Mai dieses Jahres haben die Jobcenter 195 solcher Fälle registriert, 96 zogen eine Strafanzeige nach sich. Im vergangenen Jahr waren es 421 Verdachtsfälle, bei 209 von ihnen wurde eine Strafanzeige erstattet.

Eine Umfrage unter Mitarbeitenden in der Beratung ergab unter anderem, dass Bürger*innen östlicher EU-Staaten mit systematischen und teilweise rechtswidrigen Schwierigkeiten bei der Beantragung von Sozialleistungen und von Kindergeld konfrontiert sind. Dazu gehört beispielsweise, dass Menschen aus Rumänien, Bulgarien und anderen Staaten bereits in der Eingangszone von Jobcenter abgewiesen werden und nicht einmal einen Antrag auf Leistungen stellen können. Auch müssten EU-Bürger*innen oft unverhältnismäßig hohe Anforderungen für das Vorlegen von Dokumenten erfüllen. Teilweise werden aufstockende Leistungen trotz belegter Erwerbstätigkeit verweigert.

Wie war das nochmal mit der Projektion eigener Fehlverhalten auf andere?

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FedditNutzer 15 points 2 years ago

Hier noch eine Entscheidungshilfe von Netzpolitik die einen etwas besseren Einblick gibt was genau mit den Daten passiert. Ein paar Punkte die für mich relevant waren:

  • Daten sind nur pseudonymisiert (mit wenigen Daten leicht wieder auf eine einzelne Personen zurückzuführen)
  • Auch Pharma-Unternehmen können Zugriff bekommen
  • Daten sind entweder für alle Ärtze oder für keinen sichtbar (Zahnarzt kann Befunde vom Psychologen sehen)
  • Opt-Out zur Datennutzung nicht trivial und feingranular
  • Daten werden 100Jahre gespeichert mit Bedenken was die Sicherheit angeht

https://netzpolitik.org/...

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FedditNutzer 15 points a year ago

Ay der Artikel hat schon eine sehr klare Position die sie vebreiten möchte.

Auch die Gutverdiener fühlen sich schon ganz gut belastet. Das oberste Prozent der deutschen Steuerzahler, die in der Steuererklärung einen Gesamtbetrag der Einkünfte über 250.000 Euro ausweisen, hat zum Beispiel rund 13 Prozent der Einkommen, zahlt aber rund 25 Prozent der Einkommensteuer. Auf die untersten 13 Prozent der Einkommen entfällt nur ein Zehntel dieser Steuerzahlungen.

Dass besser verdienende Leute einen höheren prozentualen Anteil tragen ist doch die genau die Idee hinter progressiven Steuern...

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FedditNutzer 15 points 2 years ago

Zehn Milliarden Euro im Jahr könne man mit einer "Abschaffung des Bürgergeldes in seiner jetzigen" Form rausholen, weitere zehn Milliarden Euro brächte eine strengere Migrationspolitik.

Allein die Abschaffung des Solidaritätszuschlags für Spitzenverdiener und Spitzenverdienerinnen, wie sie auch CDU-Chef Merz verlangt, dürfte mehr als zwölf Milliarden Euro kosten.

Zudem hatte Generalsekretär Linnemann noch im Oktober gefordert, dass der Spitzensteuersatz künftig erst ab einem Einkommen von 80.000 Euro jährlich greifen soll – statt wie bisher bei rund 65.000 Euro. Auch das dürfte zu erheblichen Ausfällen bei den Einnahmen führen. Experten rechnen hier mit Werten über zehn Milliarden Euro.

Sehr "christlich" diese Union. Wie solche Forderungen parallel gestellt werden können verstehe ich einfach nicht. Denen die nichts haben mehr nehmen und denen die schon viel haben noch mehr geben.

Wobei die Zeit anscheinend auch fragwürdige Perspektiven hat:

Wirksamer und schneller ließe sich Geld einsparen, indem man die Regelsätze senkt, die zurzeit zu hoch bemessen sind, weil man von einer stärkeren Inflation und damit einem höheren Bedarf der Empfänger ausgegangen war. Damit ließen sich laut Experten im kommenden Jahr ein bis zwei Milliarden Euro sparen. Gegebenenfalls hätten niedrigere Leistungen im Bürgergeld auch die Wirkung, dass sich mehr Menschen um eine Arbeitsstelle bemühen.

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FedditNutzer 15 points 2 years ago

Gerade erst sagte [Cartsen Linnemann] laut der Neuen Westälischen bei einem Unternehmerfrühstück nahe Paderborn mit Blick auf die AfD: „Das Nazi-Bashing gegen die und das Brandmauergerede müssen aufhören.“

Der Generalsekretär der "christlichen" Union...

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FedditNutzer 15 points 2 years ago

Und selbst wenn es explizit vorgelegt wird, wird alles rechtsextrem-motivierte runtergespielt und blockiert. Sowohl bei Ermittlungen als auch im Gericht.

Ich habe vor kurzem einen Podcast über die NSU-Morde und die Ermittlungen etc. gehört. Es ist echt erschreckend wie in Deutschland auf vielen Ebenen aktiv nach rechts die Augen geschlossen werden. Als wäre das Ziel nicht die Aufklärung von Verbrechen, sondern dass man sagen kann "wir haben kein Problem mehr mit rechtsextremen hier"

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FedditNutzer 14 points 2 years ago

Tolles Framing dass Datenschutz schöne Sachen verhindert und daher schlecht ist.

Der Verein hat seit den 1950er-Jahren dafür die Adressen der Ü-80-Jährigen von der Stadt Haan erhalten und so jährlich über 300 Weckmänner verteilt. Das ist aber seit der EU-Gesetzgebung und der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) seit sechs Jahren nicht mehr zulässig. Die Stadt hatte aber nach Angaben des Vereins weiterhin die Daten rausgegeben, wohl weil die Aktion nett klingt

Es wurde sich also wissentlich lieber fünf Jahre lang über geltendes Recht hinweggesetzt anstatt ein paar Minuten nachzudenken ob es eine einfache rechtskonforme Lösung gibt.

Die Stadt könnte auch kurz bei den entsprechenden Personen nachfragen ob sie einverstanden sind dass für diese Aktion ihre Adresse in Zukunft weitergegeben wird. Kein riesen Aufwand und diejenigen die das nicht wollen werden nicht belästigt.

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FedditNutzer 13 points 2 years ago

Zwei Punkte zu den ganzen Tools:

  • Der Real-O-Mat sollte mMn. kritisch betrachtet werden, da er nur die Kompromisse der Regierung darstellt. Das entspricht nicht zwingend den exakten Positionen der Parteien und entsprechend werden SPD, Grüne und FDP sehr ähnlich abschneiden.
  • Wo möglich, lest euch bei wichtigen Fragen die Antworten der Parteien durch. Da fand ich teilweise die Antwort einer Partei besser, die anders abgestimmt hat als ich, als von einer Partei die so wie ich gestimmt hat.
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FedditNutzer 13 points 2 years ago

Zwei Ausschnitte die mMn sehr gut zeigen was für ein Unternehmen Amazon ist und dass es sich lohnt auf anderen Seiten oder lokal nach Artikeln zu suchen.

Die alte Einstellung "Amazon ist günstiger und einfacher" ist mittlerweile einfach falsch und das müssen viele Leute wieder verstehen.

Er hat beobachtet: Bietet er [auf anderen Plattformen] die gleichen Produkte günstiger als bei Amazon an, verliert er bei Amazon die so genannte Buy Box. [...] Wird die für ein Produkt nicht angezeigt, bricht der Umsatz dafür ein.

Christian Pietsch will unabhängiger von Amazon zu werden, eröffnet darum seit 2016 immer mehr Ladengeschäfte in Innenstädten. Denn hier habe Amazon keine Kontrolle, erklärt er. Vor allem sind die Kosten der Läden billiger als der Vertriebskanal Amazon. Das rechnet sich, im Gegensatz zu Amazon macht er offline wesentlich mehr Gewinn. Und auch für den Kunden kann sich das rechnen: Denn in seinen Filialen sind die Produkte oft günstiger als online.

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FedditNutzer 12 points 2 years ago

Ich verweiße hier einfach mal auf eine aktuelle Aussage von Jens Spahn:

Die grüne Energiepolitik ist voller Wiedersprüche und hat unserer Wirtschaft nachhaltig geschadet!

https://feddit.org/post/5158197

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FedditNutzer 12 points 10 months ago

Es scheint ein generelles Problem zu sein und nicht nur eins von Essen:

[...] geben viele Kommunen die Kosten zum Teil an die Patienten weiter. Das haben bereits mehrere Kommunen in NRW beschlossen. Essen ist jetzt nachgezogen und legt als erste Stadt konkrete Berechnungen vor.

Und anscheinend zu großen Teilen weil das System fragwürdig ist:

Ein großes Problem sind dabei offenbar sogenannte Fehlfahrten. Die entstehen, wenn ein Rettungswagen gerufen wird, aber letztlich wieder ohne Patient ins Krankenhaus fährt.

Es gebe keine rechtliche Handhabe, die Krankenkassen zur Kostenübernahme für Fehlfahrten zu verpflichten.

Laut den Krankenkassen lasse die Rechtslage keine andere Möglichkeit zu. Sie dürfe nur für Kosten aufkommen, die für die Versorgung der eigenen Versicherten entstehen, schreiben sie.

Ich verstehe das nicht ganz. Wenn das Personal vom Krankenwagen sich vor Ort um Jemanden kümmert, ist das doch bereits eine Versorgung eines Versicherten. Ob die Person dann mitgenommen wird oder nicht.

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