Ich bringe nun mal Verständnis dafür auf, dass du meine Frage nicht verstanden hast. Das kann ich auch nachvollziehen.
Ich entnehme deinem Kommentar, dass für dich alles, was diese Gruppe als Thema aufgreift, um Wähler auf ihre Seite zu holen, als rechts-populistisch gilt. Genau hier sehe ich das Brandmauer-Verhalten.
Die Frau wird als rechts abgestempelt, und ihr Bildungsniveau wird infrage gestellt. Ist sie wirklich rechts? Und kennt jemand ihre Lebensgeschichte, weshalb sie sich in dieser Weise zum Thema Sauerstoff und CO₂ geäußert hat?
Ich denke, es wird verkannt, dass die Themen, die aktuell die Bürger beschäftigen, von der rechten Seite gekonnt aufgegriffen werden – und dass diese Bürger daraufhin als „rechts“ abgestempelt werden.
Wenn in Diskussionen oder in sonstigen Medien Begriffe wie „rechts-populistische Propaganda“ verwendet werden, führt dies zu einer reflexartig ablehnenden Haltung gegenüber Gegenargumenten. Warum wird nicht einfach – ohne abwertende, beschimpfende oder unangemessene Fachsprache und Begrifflichkeiten – erklärt, was an dieser oder anderen Aussagen falsch ist?
Es gibt etwa 61 Millionen Wahlberechtigte in der Bundesrepublik Deutschland. Da kann es schon vorkommen, dass bestimmte Dinge öfter als nur einmal erklärt werden müssen.
Aus meiner Sicht ist es falsch, sich einfach hinzustellen und absolut davon überzeugt zu sein, dass der eigene Standpunkt und die eigenen Argumente richtig sind. Es ist auch wichtig, die kommunikative Art jeweils anzupassen. Ich meine damit Folgendes – dies möchte ich anhand der Musikrichtungen verdeutlichen:
Viele mögen Pop und Rock aus den Top-100-Charts, einige mögen Punk, und andere mögen Oper. Wird der Wortlaut entsprechend gewählt, kann man jemanden zum Zuhören bewegen; andernfalls erreicht man das Gegenteil.