Ist im Text wie in der Bildüberschrift beschrieben. Das ist doch falsch... Nur weil es nicht mehr abwärts geht, haben sich die Immobilienpreise noch nicht erholt. Und beim Maximum geht die Markierung des Drawdowns auch nicht los :D

@feddit.de
Ist im Text wie in der Bildüberschrift beschrieben. Das ist doch falsch... Nur weil es nicht mehr abwärts geht, haben sich die Immobilienpreise noch nicht erholt. Und beim Maximum geht die Markierung des Drawdowns auch nicht los :D

Nicht so aufregend, oder? Ein weltweiter ETF hatte im ersten Halbjahr 2023 auch eine ordentliche positive Rendite. Ohne Vergleich zu einer Benchmark o.ä. ist die Aussagekraft doch eher sehr schwach.
Meinst du mit 'ich schlage den Markt' Faktorinvesting? Zumindest bei dem, was ich von Kommer kenne, hat er es immer als akzeptable Möglichkeit diskutiert (empfohlen wäre vielleicht zu stark). Ich glaube, mein Kommer Buch war von 2015.
Ich halte Faktorinvesting für die fast einzig sinnvolle Abweichung von Marktkapitalisierungs-gewichtetem Anlegen. Je nach Sichtweise versucht man nicht den Markt zu schlagen, sondern geht für eine höhere Rendite mehr systematisches Risiko ein. Das ist kompatibel zur EMH. (Die Ausführungen von Kommer überzeugen mich allerdings meist nicht)
Natürlich ist es erlaubt, aufgrund von öffentlichen Informationen eine Aktie leerzuverkaufen und die eigenen Recherchen dann zu promoten. Das liest man doch z.B. von manchen Hedgefonds immer wieder mal.
In effizienten Märkten spiegeln die Preise alle verfügbaren Informationen wieder. Das passiert aber nicht von alleine und nicht sofort. Shortseller, die aufgrund eigener Recherchen handeln, helfen so mit, den Markt effizienter zu machen. Ein (finanzieller) Anreiz muss ja irgendwie da sein, sonst würde das nicht passieren.
Da kommt sowas vor: https://youtu.be/x-n1MVbIPLc oder auch am Rande in https://youtu.be/K4hKrOdjlKc
Zum Thema short selling und EMH: https://alphaarchitect.com/...
Und wenn du im Internet nach „activist short selling“ o.ä. suchst, findest du einen Haufen, z.B. diesen Artikel: https://bsic.it/...
Bei Wirecard erinnere ich mich noch, dass Shortseller irgendwie involviert waren. Müsste so ein Fall sein (Ansonsten ist im ersten Video auch ein Beispiel). Nikola wird auch in einem der beiden Videos erwähnt. Da habe ich auf die Schnelle diesen Artikel dazu gefunden: https://www.wsj.com/...
Nicht-Neo-Broker wie DKB, ING, etc bekommen genau die gleiche Rückvergütung, zusätzlich zu den deutlich höheren Ordergebühren für den Anleger. Die Rückvergütung ist im Bereich weniger Euro, nicht einige 10€. Ich erwarte ohne PFOF Gebühren im Bereich 3€...4€. Die Neobroker werden trotzdem die billigsten bleiben, aber eventuell wird das Geschäft der Neobroker leiden, falls der höhere Preis weniger zum Handeln verleitet.
Bestimmt mit BIP Gewichtung, dann interessiert es mich eh nicht :D
Der JP Morgan MF ETF (JPGL) ist doch ganz passabel, auf den Robo ist der Kommer sogar vor kurzem im Robo umgestiegen. Analysen gibts in der RR Community (falls du das nicht kennst)
Letzendlich ist also das geld, dass der broker rückvergütet bekommt nur ein anteil des geldes, dass der user vorher “zu viel” bezahlt hat im verhältnis zu einer fairen ausführun
Aber deshalb ist es ja noch nicht zwingend nachteilig für uns Anleger. Es gibt Studien dazu, und die finden, dass PFOF den Anleger nichts kostet oder sogar Geld spart. z.B. https://papers.ssrn.com/... oder https://www.bafin.de/...
Ja, hier :)
Einige Zeit lang mit dem USA Anteil über den Amundi LevETF (Rest mit Regionen-ETFs), inzwischen bin ich bei Faktorinvesting gelandet. Da gibt es keine gehebelten Fonds, deshalb über Margin bei IBKR (mit Backups bei DAB/Smartbroker, comdirect, Rahmenkredit, ...). Aktienquote ist 150% auf Kredit plus Anleihen über Futures. Ich kann gerne später noch mehr schreiben. Was würde sich besonders interessieren.
Kredit ist nicht optimal, weil man die Zinsen nicht absetzen kann. Aber derzeit finde ich es noch einigermaßen akzeptabel.
LevETFs sind absolut in Ordnung. Rebalancing ist notwendig um das Risiko unter Kontrolle zu halten. Täglich gefällt mir aus Risikosicht besser als in längeren Intervallen. Es gibt ja den Effekt des Volatilität Decays (auch schon bei 50% vs. 100% Aktien). Mit täglichen Rebalancing wirkt die tägliche Volatilität, bei monatlichem die monatliche, etc. Auskommen tut man dem aber nicht, wenn man länger wartet. Und wenn man nicht rebalanct, ist der Hebel langfristig viel niedriger (bei positiver Rendite).
Noch ein weiterer Punkt, der mir gerade einfällt: Mit Market Cap kaufst du von jeder Firma den gleichen relativen Anteil. Also 1% von Apple,1% von Siemens und 1% von Samsung usw (hatte ich in meinem Kommentar schon indirekt erwähnt, so hat die Strategie die höchste Kapazität). Die Sichtweise, dass man mehr Geld in große Firmen steckt, finde ich demnach etwas irreführend.
Gute, kostenlose gibts bei Hanseatic, Barclays und Bank Norwegian (Visa) sowie Advanzia (über Cobrand mit Lastschrifteinzug) und TF Bank (MC). Ich hab mehrere. Z.b. eine Visa und eine MC ist nicht verkehrt. Habs schon mehrmals erlebt, dass eins der beiden Netze offline war und dann steht man irgendwo und kann nicht zahlen....
Das ist doch Äpfel mit Birnen verglichen. ;) Du vergleichst einen Beamten, der >70k Brutto verdient (genau weiß ich es nicht, hab nur z.B. Stufe 8 für Beamte Bund gefunden mit 77k), mit einem Angestellten, der 43k verdient. Und weil die Pension beim Beamten dabei ist und der AN vom Brutto noch 9.3% abführen muss, muss man beim Beamten noch mehr als 10% aufs Brutto draufschlagen, damit sie das gleiche Netto verdienen. Damit ist man bei der gesetzlichen Rente (zumindest am Ende, wenn man eine ähnliche Lohnentwicklung annimmt), knapp unter der Beitragsbemessungsgrenze und nicht beim Durchschnittsverdienst. Also ungefähr die doppelte Rente und die Differenz sind nur wenige hundert Euro in deinem Beispiel, nicht tausende.
Ich glaube nicht, dass ein Beamter mit A14 43k in der Wirtschaft verdienen würde. Der hat bestimmt irgendwelche Qualifikationen, Verantwortung, etc.
Und der Vergleich bei gleichem Netto berücksichtigt noch nicht, dass der Beamte eine höhere Pension bekommt (was stimmt, nur IMO nicht so extrem wie von dir dargestellt). Fair wäre es dann, dass man in der Wirtschaft auf einer ähnlichen Stelle etwas mehr verdient als als Beamter (man könnte dann mit der Differenz vorsorgen und eine ähnliche Rente haben). Zumindest in meinem Ingenieur Bereich ist das so, gehaltsmäßig ist Beamtentum uninteressant. Aber das muss ja gar nicht das Ziel sein, der Staat kann ja auch bewusst besser für Beamte vorsorgen. Habe ich auch nichts dagegen.
Der c&r Prozess funktioniert anders. Der Market Maker kauft Aktien aus einem Wertpapierkorb, den Vanguard vorgibt, übergibt die an Vanguard und erhält dafür neue Anteile. Natürlich nur, wenn nicht eh genug Anteile zum kaufen angeboten werden.
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