That post seems to be missing.
thatgut0815 123 points 3 years ago

Sehr gut. Diese Paywalls sind einfach frech. Nicht, weil ich nicht gerne auch für journalistische Arbeit bezahlen würde, sondern weil die Gestaltung einfach bewusst irreführend ist.

Aber, seien wir auch mal ehrlich: Fast jede Nachrichtenseite hat mittlerweile eine Paywall. Ich zahle nicht 11 verschiedene Abos, um jeweils einen Artikel zu lesen.

path: 0 1250900, hotness: undefined, score: 123, children: 15
sagrotan 1 point 3 years ago

Meistens einfach zu umgehen. -> Javascript aus, zum Beispiel

path: 0 1250900 1253613, hotness: undefined, score: 1, children: 0
redballooon -42 points 3 years ago

Und du musstest auch gar nicht zahlen um den Artikel zu lesen, dann aber halt die Werbung akzeptieren. Und das ist jetzt kein gültiges Geschäftsmodell mehr. 🤔

path: 0 1250900 1251380, hotness: undefined, score: -42, children: 13
Tvkan 109 points 3 years ago

Werbung ist nicht das Problem, sondern Tracking.

path: 0 1250900 1251380 1251454, hotness: undefined, score: 109, children: 0
YMS 34 points 3 years ago

Doch, laut der Datenschutzbehörde ist das ein grundsätzlich legitimes Modell. Nur ist eine allgemeine "Ich zahle nicht, dann trackt mich halt und spielt mir Werbung aus"-Option nicht ausreichend, es muss dann (wie anderswo) eine explizite Zustimmung für die einzelnen Trackingzwecke gegeben werden, und die fragt Heise halt gar nicht erst ab.

path: 0 1250900 1251380 1251677, hotness: undefined, score: 34, children: 7
Ranessin 6 points 3 years ago

Also in Zukunft noch mehr Klickerei wie die Cookiebanner

path: 0 1250900 1251380 1251677 1252151, hotness: undefined, score: 6, children: 6
Pestilence 7 points 3 years ago
path: 0 1250900 1251380 1251677 1252151 1253000, hotness: undefined, score: 7, children: 5
MaxEU 15 points 3 years ago

Man könnte auch auf native Werbung setzen, z. B. gesponserte Artikel. Dann hätte man die ganze Tracking-Problematik nicht, denn diese Werbung wäre nur auf das Surfverhalten auf der Seite selbst und nicht über mehrere Webseiten hinweg personalisiert. Gleichzeitig wären klassische Ad-Blocker wirkungslos. Aber dazu muss man sich natürlich Mühe machen.

path: 0 1250900 1251380 1252912, hotness: undefined, score: 15, children: 3
Haui 14 points 3 years ago

Coole Idee! Nur das mit der Mühe wird halt nicht passieren bis es sein muss. Physik. Deswegen: schlicht profiling als praxis verbieten. Wer selbst eine Website betreibt weiß das es nur wichtig ist wo dich jemand gefunden hat und wo er hin klickt. Ob jemand 42 und elektroingenieur ist mag zwar cool als info sein um die Zielgruppe zu definieren, gibt dir aber zu viel macht.

path: 0 1250900 1251380 1252912 1254070, hotness: undefined, score: 14, children: 0
corristo 13 points 3 years ago

Es braeuchte ja noch nicht mal so viel Aufwand. Auch voellig ohne Tracking kann man wohl davon ausgehen, dass Heise-Leser eher technik-affin sind und entsprechende Werbung schalten, so wie Anfang der 2000er auch.

path: 0 1250900 1251380 1252912 1255955, hotness: undefined, score: 13, children: 1
flower3 10 points 3 years ago

Du meinst so wie heute in deren Print Magazinen auch? Keine Ahnung ob das so geht… /s

path: 0 1250900 1251380 1252912 1255955 1258387, hotness: undefined, score: 10, children: 0
d_k_bo 53 points 3 years ago

Bin mal gespannt, wie heise.de darüber berichtet.

path: 0 1251361, hotness: undefined, score: 53, children: 0
Vafer 26 points 3 years ago

Ich fand diese Strategie des „entweder zahlst du oder wir tracken dich halt so viel wir wollen“ generell sehr fragwürdig vor dem Hintergrund dass dies als rechtlich hinreichende Möglichkeit zum Ablehnen gilt. Ich sehe natürlich weshalb Verlage dies machen, andernfalls sind halt Einnahmen gefährdet, aber wenn man das so machen darf, was würde mich dann im Extremfall daran hindern eine Website zu bauen, die voll mit Trackern zu ballern, aber technisch gesehen die Option zu bieten, diese zu deaktivieren, wenn der Nutzer ganz realistischerweise gewillt ist ein paar Millionen abzudrücken. Das widerspricht doch dem ganzen Kern des Gesetzes!

path: 0 1266533, hotness: undefined, score: 26, children: 2
letmesleep 5 points 3 years ago

die voll mit Trackern zu ballern, aber technisch gesehen die Option zu bieten, diese zu deaktivieren, wenn der Nutzer ganz realistischerweise gewillt ist ein paar Millionen abzudrücken. Das widerspricht doch dem ganzen Kern des Gesetzes!

Zumindest, wenn es allen Anbietern erlaubt wird. Bei kleineren Nachrichteseiten kann man noch irgendwie argumentieren, dass man leicht eine Alternartive nutzen kann. Bei den Techriesen (also Mono- oder Oligopolen) wäre das Schwachsinn.

path: 0 1266533 1267157, hotness: undefined, score: 5, children: 0
AnAngryAlpaca 1 point 3 years ago

Ich finde das Argument fragwürdig. Es gibt kein Grundrecht, dass gute Informationen im Internet Gewinn erzeugen müssen. Ich habe auch eine Hobbyseite in die ich viel Arbeit reingesteckt habe und die relativ gut genutzt wird, trotzdem erwarte ich nicht das ich damit den großen reibach mache. Sicher hat heise Millionen mehr Pageviews als ich...

ende der 90er gab es eine schwemme an print-ausgaben zu allen moeglichen themen, und davon sind halt inzwischen gefuehlt 80% wieder weg, weil es damals nur funktioniert hat weil man als zeitungsverleger hohe werbepreise verlangen konnte. Das funktioniert heute nichtmehr.

path: 0 1266533 1289724, hotness: undefined, score: 1, children: 0
pasulke 21 points 3 years ago

Freut mich.

path: 0 1256819, hotness: undefined, score: 21, children: 0
allmond226 19 points 3 years ago

Endlich! Zeitpunkt könnte nicht besser sein weil jetzt immer mehr 12ft.io doch verhindern. Hab schon immer vermutet, dass das nicht legal sein kann. Witzig das es heise getroffen hat, weil das ja alle Zeitungsseiten machen und es ja doch wesentlich größere Zeitungen gibt.

Großes Shoutout an die TAZ, des wären die einzigen, die mir einfallen, die das nie hatten!

path: 0 1253071, hotness: undefined, score: 19, children: 1
cwagner 5 points 3 years ago
path: 0 1253071 1255920, hotness: undefined, score: 5, children: 0
cron 15 points 3 years ago

Laut der Behörde könnte der "Pay oder Okay" Ansatz grundsätzlich zulässig sein, die konkrete Vorgehensweise von heise.de war aber nicht gesetzeskonform, da keine spezifische Einwilligung für verschiedene Zwecke möglich war.

Ganz kenn ich mich jetzt nicht aus...

path: 0 1251174, hotness: undefined, score: 15, children: 3
Holli25 14 points 3 years ago

Laut DSGVO muss eine Einwilligung einer Verarbeitung (sämtliche Arbeit mit Daten) informiert, eindeutig und transparent sein. Wenn Heise sagt "Entweder Geld oder wir machen alles" haben Nutzer:innen keine Möglichkeit zu sehen, in was sie da genau einwilligen. Und können auch nicht nur einzelnen Punkten zustimmen.

path: 0 1251174 1257200, hotness: undefined, score: 14, children: 1
cron 2 points 3 years ago

Danke, so klingt das verständlich

path: 0 1251174 1257200 1266384, hotness: undefined, score: 2, children: 0
scorpionix 8 points 3 years ago

Es wird bemängelt, dass es eine alles oder nichts Wahl ist. Man kann entweder zahlen oder muss Werbung und Tracking gleichzeitig zustimmen. Gegen Werbung an und für sich habe ich persönlich nichts. Gegen den ganzen Tracking Rattenschwanz schon.

path: 0 1251174 1256151, hotness: undefined, score: 8, children: 0
Quacksalber 10 points 3 years ago

Heise hat doch sowieso schon 3/4 aller Artikel hinter deren Abomodell versteckt. Was soll sich da noch groß ändern?

path: 0 1251539, hotness: undefined, score: 10, children: 1
federalreverse 6 points 3 years ago

Ach Quatsch. Als jemand, der schon mal ein paar Monate für h+ gezahlt hat, kann ich dir sagen, dass da nicht immer Mehrwert drin steckt.

Der Ticker ist ohne h+ erreichbar und m.E. oftmals der nützlichere Teil der Seite.

path: 0 1251539 1252643, hotness: undefined, score: 6, children: 0
denissimo 9 points 3 years ago

Jo gib mal all deine Werbung, tracking und fngerprinting, ist alles doch kein Ding.

Ich mit uBlock Origin und dnsforge.de:

path: 0 1270553, hotness: undefined, score: 9, children: 4
cwagner 9 points 3 years ago
path: 0 1270553 1270580, hotness: undefined, score: 9, children: 3
denissimo 6 points 3 years ago

Ich vergaß: JShelter :D

path: 0 1270553 1270580 1270691, hotness: undefined, score: 6, children: 2
cwagner 3 points 3 years ago
path: 0 1270553 1270580 1270691 1271073, hotness: undefined, score: 3, children: 0
cwagner 2 points 3 years ago
path: 0 1270553 1270580 1270691 1541615, hotness: undefined, score: 2, children: 0
letmesleep 8 points 3 years ago

Der Fachbegriff ist übrigens "Kopplungsverbot". Gab auch schon Urteile dazu, hier z.B. hat die Datenkrake gewonnen. Ich bin also nicht sicher, wie das hier ausgeht.

path: 0 1267366, hotness: undefined, score: 8, children: 0
elvith 6 points 3 years ago

Wobei sich das Urteil auf die damalige Lösung bezieht - inzwischen kann man auch ohne Abo einen Teil der Verarbeitung ablehnen. Daher wird das vermutlich nicht unmittelbar eine Auswirkung haben für heise, bis die aktuelle Fassung gerichtlich geprüft ist. Relevant dürfte aus dem Urteil höchstens noch der Punkt sein, dass nach einer Zustimmung der Opt-Out wohl schwer ist.

Andere Verlage sollten aber genau drauf schauen, was ihre Cookie Banner hergeben...

path: 0 1251750, hotness: undefined, score: 6, children: 0
allmond226 4 points 3 years ago

Weiß jemand wie des rechtlich aussieht, weil eigentlich müsste es doch ein finanzielles Desaster für die Zeitungen sein? Die müssten ja jetzt theoretisch alle Abonnenten ab 2021 entschädigen und auch evtl. Sammelklagen von den Leuten die die Seite deswegen mit Tracker benutzt haben bezahlen, oder?

path: 0 1253225, hotness: undefined, score: 4, children: 1
cwagner 4 points 3 years ago
path: 0 1253225 1256949, hotness: undefined, score: 4, children: 0

thanks for using Leebra!

go to feed...