Ein Bikini wäre vor hundert Jahren ein Skandal gewesen, und hundert Jahre davor wäre es anzüglich gewesen, wenn Männer badende Frauen überhaupt hätten sehen können.
In manchen Ländern ist das heute noch so, und Kleidervorschriften werden meist über den Schutz der Frauen gerechtfertigt.
Umgekehrt laufen Frauen in diversen "Naturvölkern" (blödes Wort, ihr wisst was gemeint ist) oben ohne rum, ohne dass es die Männer da permanent völlig aushängt.
Was zu viel oder prüde ist definiert sich immer relativ zum gesellschaftlichen Standard. Für mich wirkt die konkrete Situation wie die logische Fortsetzung des Bralessness-Trends.
Dass du einen Schutzinstinkt entwickelst ist gut und gerechtfertigt, weil Frauen und Mädchen offensichtlich zu viel sexuelle Belästigung erfahren. Aber das war schon so, als sich irgendwelche Adligen noch aufreizende Knöchelgemälde hin- und hergeschickt habe. Um das zu ändern braucht es keine Kleidervorschriften, sondern einen wesentlich tieferen gesellschaftlichen Wandel.
Komischer ansatz von dir. Die jungen Frauen sind Frauen wie du auch... nur halt eventuell unter 18. Das spielt aber keine Rolle, die dürfen sich genau so kleiden wie alle anderen auch.
Klar zieht das den einen oder anderen Spanner an, das machen aber auch ü18 Brüste. Gleiches gilt für U10 Kinder die nackt rumlaufen. Dafür ist aber nur der oder die Voyeur:in verantwortlich und schuld.
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