Längere Schlangen vor Frauentoiletten – politisch gewollt?

5 months ago by D_a_X to c/dach

Die längste Schlange bei Festen ist oft nicht vor dem Tresen, sondern vor dem Damenklo. Kein Zufall, sagt die Grünen-Politikerin Julia Post. Was eine Bauvorschrift damit zu tun hat und wie die Grünen-Fraktion das ändern will.
ardorhb 36 points 5 months ago

„politisch gewollt“ finde ich jetzt schon ein bisschen weit herbeigezogen. Klingt für mich halt danach dass man beim Erstellen dieser Richtlinie den selben Platzbedarf bei Frauen auf Toiletten und bei Männern auf Toiletten und Urinale aufgeteilt hat und von letzteren passen halt einfach mehr hin.

Bin aber auch voll auf der Linie das man schlicht auf Unisex Toiletten setzen sollte. Ich seh da richtig gebaut (etwa die im Artikel erwähnte Positionen der Urinale hinten) einfach kaum Nachteile aber eine Menge Probleme die gelöst werden.

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kiki 13 points 5 months ago

Dazu kommt, dass Frauen häufiger auch länger Zeit auf der Toilette benötigen (ausziehen, anziehen, ggf. Menstrustionsprodukte wechseln). Klar kann man uber die intentionalität streiten, aber bedacht wurden geschlechterunterschiede offensichtlich nicht zum Nachteil von Nicht-Männern

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starchylemming 3 points 5 months ago

bei jedem hirnlosen Bierfest sind immer frauen in der männertoilette in den kabinen

problem löst sich selbst pragmatisch .... nicht, weil es immernoch zu wenige toiletten sind

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plyth 3 points 5 months ago

den selben Platzbedarf bei Frauen auf Toiletten und bei Männern auf Toiletten und Urinale aufgeteilt hat und von letzteren passen halt einfach mehr hin.

Das Gesetz in seiner majestätischen Gleichheit verbietet es Reichen wie Armen, unter Brücken zu schlafen, auf Straßen zu betteln und Brot zu stehlen.

Wenn man nach 5 Jahren den Nachteil nicht ausgeglichen hat, würde ich das schon als Absicht bezeichnen. Nach Jahrzehnten ist das ein klarer Ausdruck unserer politischen Werte.

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Asetru 3 points 5 months ago

Wenn man nach 5 Jahren den Nachteil nicht ausgeglichen hat, würde ich das schon als Absicht bezeichnen.

Mühlen mahlen langsam. Ist nicht gut, findet niemand toll, aber eine Intention steckt da deshalb trotzdem nicht unbedingt hinter.

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plyth 2 points 5 months ago

Die Verordnung ist von 2007 und Toiletten gibt es noch viel länger. Das aktuelle Verfahren sagt nicht viel aus, aber die Länge der bestehenden Regelung schon.

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lapislazuli 2 points 5 months ago

Ich bin auch für Unisex Toiletten. Man muss ich aber auch eingestehen, dass bei gleichem Platz für Männer- und Frauentoiletten die Frauen massiv benachteiligt sind.

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5ibelius9insterberg 34 points 5 months ago

Mit guter Planung könnten Unisex-Toiletten auch für Frauen und Transgender-Menschen angenehm und sicher gestaltet werden. Etwa, indem Kabinen nach vorne und offene Urinale nach hinten verlagert werden, sodass nicht jeder daran vorbeigehen muss.

Das hab ich bisher einmal gesehen. Im „Mojo“ in Hamburg und das erschien mir nach der anfänglichen Verwunderung ob ich im falschen Raum bin, als eine sehr elegante Lösung.

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CyberEgg 32 points 5 months ago

Müller-Wolfertshofer hat einen weiteren Vorschlag, um das Problem anzugehen: Unisex-Toiletten. […] Dafür werde weniger Platz benötigt, was die Anlage insgesamt günstiger mache.

Das... Das... Das ist ja WOKE! Jetzt pushen die ihre Gender-Agenda schon in die neoliberale Profitmaximierung 🤬

(/s, sicherheitshalber)

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plyth 0 points 5 months ago

Dafür werde weniger Platz benötigt

Weil das Männer WC dann für alle reicht?

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mtoboggan 12 points 5 months ago

Ich bin Sitzpinkler und allen Stehpinklern dankbar für die fehlenden Schlangen.

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Sibbo 5 points 5 months ago

c/nichtderpostillon

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dach
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