Rassismus in Ostdeutschland: Baden nur für Deutschländer
15 hours ago by handnutaschnitte to c/dach
Baden nur für Deutschländer Leute die Deutsch lesen können
Es macht schon einen Unterschied, ob am Eingang gefragt wird "können sie diese Hinweisschilder lesen", oder ob ein Kraniometriker die arische Abstammung prüft.
Natürlich ist es trotzdem anderweitig problematisch, dass hier ein weiterer Grund gefunden wird, Teile der Gesellschaft, besonders in der Unterschicht vertreten, von schwimmen und schwimmen lernen abzuhalten.
Natürlich ist es trotzdem anderweitig problematisch, dass hier ein weiterer Grund gefunden wird, Teile der Gesellschaft, besonders in der Unterschicht vertreten, von schwimmen und schwimmen lernen abzuhalten.
Zumindest diesem Grund könnte teilweise abgeholfen werden, indem man einerseits auch andere Sprachen auf den Schildern vertritt (was aber nicht alle abdecken könnte und die Sprachbarriere im Umgang mit dem Personal nicht viel senkt), zweitens auch gezielt Leute mit unterschiedlichen sprachlichen Hintergründen anstellt um da hoffentlich etwas beizukommen und drittens es leichter und attraktiver macht, Deutsch zu lernen (was aber nochmal zwei komplexe Probleme sind, die ich hier nicht kleinreden will).
Ich fürchte nur, dass diese Methoden in so manchen Gefilden nicht gut ankämen... Kann mir schon die Schimpftiraden ausdenken, was denn das Gekrakel auf dem Schild soll, dass die beiden da doch eh nur über die Deutschen ablästern würden und dass das doch deren Problem sei, wie sie Deutsch lernen. Bilinguale Angebote zur Immersion und Integration will man auf jeden Fall nicht subventionieren.
zweitens auch gezielt Leute mit unterschiedlichen sprachlichen Hintergründen anstellt
Das kann aber je nach gewünschter Sprache auch echt schwer sein. Ich hab bei mir in der Firma eine schöne Gehaltserhöhung ausgehandelt, weil ich als Einziger eine Sache übernehmen konnte, die gewisse Englischkenntnisse braucht. Nicht mal groß mit Fachbegriffen aus dem FF, sondern wirklich einfach nur zumindest alltagstaugliches Englisch. Und die Firma bei der ich angestellt bin ist jetzt weder klein noch irgendwo am Hintern von Deutschland, sondern in einer Metropole.
Rechtsextrem oder Dumm?
Würd mich interessieren was die Sachsen sagen wenn sie in Italien nicht mehr ins Meer dürfen weil sie nicht italienisch sprechen.
Ich denke, dass bei Badestränden am Meer in der Regel eine ganz andere rechtliche Lage ist. Außerdem gibt es in touristischen Orten oft Schilder auf Englisch, was Deutsche fast immer mehr oder weniger gut können. Dem könnte man begegnen indem man in Schwimmbädern Schilder z.B. auf Arabisch aufstellt ...
Es sind unsachliche Gründe mit einem Feigenblättchen 🤷🏻♂️
Leute, die hier nur die Schlagzeile lesen, werden in die Irre geführt.
Du meinst das Baden wurde nicht auf Konservenwürstchen beschränkt?
So unangenehm es ist, ich kann es gut nachvollziehen. Beim Baden kann unendlich viel schief gehen, selbst für geübte Schwimmer, und das sind die wenigsten. Da hat Sicherheit wirklich Priorität. Wenn ich mit einer Person weder auf Deutsch oder Englisch klar kommunizieren kann, überwiegt für mich als verantwortliche Person deren Unversehrtheit gegenüber deren Badespaß.
Wenn hier jemand rassistisch(wohl eher dikriminierend) ist, dann wohl die Taz. Hier wird ein Einzelfall rangezogen, der eigentlich kein Fall ist umd dann das Narrativ vom rechten Ossie zu wiederholen.
Er ist wieder da!
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Ich finde es leider immer wieder ärgerlich, dass die journalistische Qualität der taz bei einzelnen Beiträgen mit der der Bild-Zeitung konkurriert.
Ein reiner Ragebait-Artikel, bei dem einem Schwimmbadbetreiber direkt Rassismus vorgeworfen wird, weil er es nicht verantworten möchte, Menschen in seiner Anlage baden zu lassen, denen sein Team die Regeln und Gefahren aufgrund von Sprachbarrieren nicht vermitteln kann.
Ich kann natürlich nicht ausschließen, dass Rassismus auch eine Rolle spielen könnte, aber es klingt für mich erstmal sehr nachvollziehbar, dass man Menschen nicht in Gefahr bringen möchte. Erst recht nicht, wenn man am Ende die Verantwortung trägt.
Insbesondere weil es ja offenbar schon mindestens einen Vorfall gab, bei dem ein Kleinkind aus viel zu tiefem Wasser gerettet werden musste, sehe ich den Rassismusvorwurf hier vollkommen fehl am Platz.
Solche Artikel spielen nur den Rechten in die Hände. Schlechte Arbeit, liebe taz.
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