Thomas Druyen: Kann man noch durch Arbeit reich werden?
3 months ago by dreamless_day to c/dach
Pauschaler Bullshit. Sag das mal einem Fussballer. Einer Sängerin. Einem Künstler. Einer Influencerin. Einem Youtuber.
Fck, die haben auch ihr halbes Leben dafür gearbeitet, es eventuell zu schaffen. Den Biss haben die wenigsten ihre Idee durchzuziehen.
Und das halbe Leben was sie dafür gegeben haben war komplett irrelevant weil das glück am Ende gerade bei diesen berufen der weit ausschlaggebendere Punkt ist
Das ist es genau, was die meisten Menschen nicht verstehen: Erfolgreiche Menschen warten nicht auf Glück.
Erfolgreiche Menschen suchen das Glück.
Du wirst kein erfolgreicher Singersongwriter, wenn du den ganzen Tag im Bandkeller sitzt. Und hoffst, dass du entdeckt wirst. Es ist umgekehrt, die müssen dem Glück auf der Spur sein und jede Gelegenheit nutzen, um es zu provozieren. Sowas nennt sich im Volksmund „hocharbeiten“. Das Mindestmaß dabei ist allerdings Können, denn das Handwerk muss stimmen.
Aber du hast Recht. Das ist alles ausweglos, deshalb strengt man sich im Leben besser nicht an. Bringt ja alles nichts. Denn wenn, dann muss man ja den ersten Platz haben. Zwei und drei zählen nichts. /s
Also gibst du zu dass Glück der ausschlaggebende Faktor ist?
Wenn du es nicht provoziert bekommst oder findest ist alles andere egal?
Du gehst ja sogar soweit und setzt Glück haben mit Hocharbeiten gleich.
Das ist schon ziemlich delulu.
Bist du reich?
So wie überall: Manche ja, manche nicht.
Gibt auch Unternehmer mit Millionen und welche mit nem Kiosk.
Was glaubst du, ist der Unterschied zwischen denen, die erfolgreich sind und denen, die es nicht sind?
Ein Kiosk zu haben ist nicht erfolgreich? Ist Geld haben für dich wirklich der einzig wichtige Faktor um Erfolg zu messen? Was bringt ein Unternehmer mit Millionen auf dem Konto der Allgemeinheit?
Ohne den Artikel gelesen zu haben: Was "reich" ist und was Leute denken, dass reich ist, sind zwei verschiedene paar Dinge. Hier könnt ihr gucken, wo ihr mit eurem Einkommen liegt:
Ich weiß nicht, wieso Reichtum immer mit Einkommen in Verbindung gebracht wird und nicht mit Vermögen. Ein hohes Einkommen kann zu Reichtum führen, wenn dieses intelligent investiert wird und zu einem entsprechenden Vermögensaufbau führt, so dass man irgendwann mal Millionär ist.
Letztlich bemisst sich Reichtum m.E. aber immer an dem was man besitzt und wenig an dem was man verdient. Denn ein hohes Einkommen könnte auch einfach verprasst werden, dann wäre man auch mit hohem Einkommen nicht reich.
Druyen: Multimillionär oder Milliardär wird man nicht, indem man angestellt ist, gut verdient und sich von Ersparnissen eine Immobilie kauft oder in ETFs investiert. Das ist ein völlig überholtes Bild.
ZEIT: War das schon immer so?
Druyen: Wir müssen hier zwischen Wohlstand und Reichtum unterscheiden. Wer gut verdient, beruflich aufsteigt und etwa in Eigentum investiert, kann finanziell betrachtet ein sorgenfreies Leben haben. Das war früher so und ist auch heute möglich. Aber großer Reichtum ist durch Arbeit nicht mehr erreichbar. Trotzdem ist es heute einfacher als früher, reich zu werden.
ZEIT: Inwiefern?
Druyen: Über Jahrhunderte hinweg hatte man als Ölbaron, Industrieller oder Reeder mit unzähligen Mitarbeitern und Rohstoffen die Chance, extrem reich zu werden. Heute gibt es Milliardäre und bald Billionäre, die nur mit einer App oder Idee Kapital sammeln und sehr reich werden. Deshalb gibt es immer mehr Reiche und Superreiche.
ZEIT: Es ist also einfacher geworden, reich zu werden – aber nicht durch normale Arbeit. Ist das für eine Leistungsgesellschaft gefährlich?
Druyen: Das Leistungsversprechen, wonach jeder es durch Arbeit bis nach oben schaffen kann, gilt nicht mehr. Und ja, es kann eine Demokratie gefährden, wenn viele Leute den Eindruck haben, dass sich Leistung nicht mehr lohnt.
ZEIT: 82 Prozent der Angestellten in Deutschland glauben laut einer Forsa-Umfrage (https://news.kununu.com/...), »mit einem normalen Job niemals Reichtum erlangen zu können«.
Druyen: Damit haben sie auch völlig recht.
Es klingt zunächst wie ein Widerspruch, aber im Grunde hat er recht. Mit normaler (abhängiger) Arbeit, z.B. als Angestellter, wirst Du nicht "reich", kannst aber wohlhabend werden und ein sorgenfreies Leben führen (s.o.). Wirklich "reich" wirst Du aber nur wenn Du mit einer bestimmten Idee ein Unternehmen gründest (die Entwicklung von "Apps" sind am Ende auch Unternehmungen) und damit extrem erfolgreich wirst (oder auch als Sport- oder Medienstar).
Der Artikel lässt sich über die gängigen Wege lesen.
In solchen Fällen kann man doch auch einfach eine kurze Zusammenfassung schreiben. Einfach nur einen Link posten und auf Bezahlwand oder die malwareverseuchte Leiter verweisen ist halt irgendwie auch nicht zielführend. Teilt man die Artikel nicht, weil man sich eine Diskussion erhofft oder Leute informieren will?
Sorry, halte mich nur an die Regeln. Wer die Seite nicht mag, kann den Post ja ignorieren.
Wenn Internet Archive und Ghostarchive nicht funktionieren, dann kann man den Artikel eben nicht über die üblichen Wege (außer bezahlen) lesen.
Archive Today und Derivate sind hier unerwünscht, weil darüber DDoS-Attacken gefahren werden.
Es gibt noch Ghostarchive und Archive.org. wenn das nicht geht, kann man den Artikel eben nicht über die üblichen Wege lesen (wie ich schon vorher auf den gleichen Kommentar antwortete).
Okqy, wenns sein muss drücke ich mich noch deutlicher aus:
Wenn du willst, dass Artikel mit Bezahlwand gelesen wersen, poste einen Link des Internet Archives (archive.org) oder des Ghostarchives. Das absolute Minimum wäre eine inhaltliche Zusammenfassung.
Alles andere wurd nur dazu führen, dass auf Basis des Titels diskutiert wird.
Oder poste erst keine Artikel mit Paywall.
Es steht dir frei diesen Post zu ignorieren, wenn dir die Möglichkeiten nicht gefallen.
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Um auf den Titel einzugehen: Durch anderer Leute Arbeit kann man prima reich werden!
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